Trauerbegleitung nach dem Verlust eines Hundes
Wenn ein Hund stirbt, verändert sich von einem Moment auf den anderen vieles. Nach vielen gemeinsamen Jahren fehlt plötzlich jemand, der ganz selbstverständlich zum Alltag und zum eigenen Leben gehört hat.
Gewohnte Abläufe sind nicht mehr da, die Wohnung fühlt sich anders an und manchmal sind es gerade die kleinen Momente im Alltag, in denen der Verlust besonders spürbar wird.
Trauer um einen Hund darf sein. Und sie braucht keine Rechtfertigung und keinen festen Zeitplan.
Wenn du dir in dieser Zeit Unterstützung wünschst, bin ich gerne für dich da - in einem persönlichen Gespräch oder im Austausch mit anderen Menschen in meinem Trauerkreis.
Trauer sieht bei jedem Menschen anders aus
Manche Menschen möchten erzählen. Andere brauchen erst einmal Ruhe. Manchmal kommen die Tränen ganz unerwartet, manchmal fühlt man zunächst fast gar nichts.
Auch Schuldgefühle und Zweifel können eine Rolle spielen. War der Zeitpunkt richtig? Hätte ich noch etwas tun können? Habe ich zu früh entschieden – oder vielleicht zu lange gewartet?
Gerade nach der Entscheidung, den eigenen Hund einschläfern zu lassen, können solche Gedanken immer wieder auftauchen.
Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg zu trauern. Und auch keinen Zeitpunkt, an dem du „darüber hinweg“ sein musst.
Du musst mit deiner Trauer nicht alleine bleiben
Nicht immer gibt es im eigenen Umfeld Menschen, die nachvollziehen können, wie tief der Verlust eines Hundes gehen kann. Vielleicht hörst du Sätze, die gut gemeint sind, aber trotzdem wehtun. Oder du möchtest deine Familie und Freunde nicht immer wieder mit deiner Trauer belasten.
Dann kann es guttun, jemanden zu haben, der zuhört, deine Trauer ernst nimmt und nichts bewertet.
Meine langjährige Arbeit mit älteren Hunden und ihren Menschen hat mich sehr geprägt. Ich habe viele Hunde in ihrer letzten Lebensphase begleitet und auch von meinen eigenen Hunden Abschied nehmen müssen. Dabei habe ich immer wieder erlebt, wie unterschiedlich Menschen mit Abschied und Trauer umgehen.
Dafür gibt es bei mir verschiedene Möglichkeiten: ein persönliches Gespräch in der Einzelbegleitung oder den Austausch mit anderen Menschen in meinem Trauerkreis.
Einzelbegleitung
Wenn du deine Gedanken lieber in einem persönlichen Gespräch teilen möchtest, ist in der Einzelbegleitung Zeit für das, was dich gerade beschäftigt. Es kann um Erinnerungen und Trauer gehen, um Zweifel oder Schuldgefühle - oder einfach um das Bedürfnis, von deinem Hund und eurer gemeinsamen Zeit zu erzählen.
Ich nehme mir Zeit, höre dir zu und unterstütze dich dabei, deine Gedanken und Gefühle zu sortieren.
Das Gespräch kann online per Zoom, telefonisch oder persönlich bei mir in der Praxis stattfinden.
60 Minuten · 75 €
Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Zeit zum Erinnern - Trauerkreis nach dem Verlust eines Hundes
Manchmal tut es gut, Menschen zu begegnen, die einen ähnlichen Verlust erlebt haben.
In meinem Trauerkreis gibt es Raum für Erinnerungen, Gespräche und Austausch. Du darfst erzählen, zuhören oder einfach nur da sein. Niemand muss etwas sagen oder erklären.
Dabei spielt es keine Rolle, wie lange der Verlust deines Hundes zurückliegt.
Der Trauerkreis findet einmal im Monat in meiner Praxis statt. Die Gruppe ist bewusst klein gehalten, damit ein geschützter und persönlicher Rahmen erhalten bleibt.
90 Minuten
maximal 6 Teilnehmer
25 € pro Person
1 x monatlich in meiner Praxis
nächster Termin
27.11.2026 um 16.00 Uhr
Du möchtest beim nächsten Trauerkreis dabei sein? Schreib mir gerne eine E-Mail. Ich melde mich bei dir zurück und bestätige dir, ob noch ein Platz frei ist.
Erinnerungen dürfen bleiben
Trauer verändert sich mit der Zeit. Wie sie sich verändert und wie lange bestimmte Gefühle bleiben, ist bei jedem Menschen anders.
Neben dem Schmerz können mit der Zeit auch die Erinnerungen an all das wieder mehr Raum bekommen, was ihr miteinander erlebt habt – an vertraute Gewohnheiten, besondere Momente und eure gemeinsame Zeit.
Dein Hund war ein Teil deines Lebens. Und das, was euch miteinander verbunden hat, darf auch nach seinem Tod bleiben.
